Skip to Content Skip to Search Go to Top Navigation Go to Side Menu


Dauerbaustellen, REWE City, Wien und Lena Meyer-Landrut


Sonntag, Mai 13, 2012

Was eine Woche…  Man kann wirklich nicht sagen dass wenig passieren würde, aber so langsam kann nerven die Dauerbaustellen schon. Zumal wir auch im regulären Büroalltag genug Dinge haben die erledigt sein wollen. Die Stahlarbeiten im neuen Showroom Köln sind abgeschlossen, die Herren mit der Betonsäge waren nun vor Ort.

Schon erstaunlich welchen Lärm es verursacht ein Loch in eine Wand zu sägen. Alle anderen Gewerke wie Trockenbau usw. griffen unmittelbar zum Gehörschutz. Ganz abgesehen vom zeitlichen Faktor. Zwei lange Tage wurde gesägt, dann dauerte es noch einmal einen Tag bis die gewünschte Öffnung vorhanden war. Wirklich nicht zu beneiden die Herren…

Donnerstagabend dann schnell mal nach Wien. Auf die nächste Baustelle, das Wiener Büro soll schließlich auch bald den Betrieb aufnehmen.

Das Wetter in Köln schafft mit warmer feuchter Schwallluft eine Atmosphäre wie ich sie eigentlich aus Hong Kong kenne. Angekommen am Flughafen Köln/Bonn erst mal zu REWE-City, einen meiner Lieblingsorte am Flughafen. Wirklich REWE…  Respekt! Ihr seid eine echte Bereicherung für Reisende.

Über Service und Preise an Flughäfen kann man in der Regel nur klagen. Bei Euch kommt dagegen so etwas wie Freude auf. Einen frischen Apfel/Honig-Quark, einen halben Liter Ayran in Kombination mit frischem Gebäck für schlanke drei Euro. Preiswert und überwiegend gesund ernährt, Mama wäre Stolz. Allerdings reizten mich dann kurz vor der Sicherheitskontrolle doch noch die Chili Cheese Nuggets bei Burger King, die mit über drei Euro zwar trotzdem lecker waren, aber aus finanzieller Perspektive echt eine Unverschämtheit sind.

Der Flieger ist pünktlich und auch mal wieder Prominenz an Board. Dr. Helmut Thoma reist auch nach Wien. Ob er noch berufliche Verpflichtungen in Köln hatte? Vielleicht hat er nach der langen Zeit bei RTL auch einfach gefallen an der Stadt gefunden und schaut hier und da mal auf ein Kölsch vorbei. Wäre mehr als verständlich…

Freitagfrüh, 08:00 Uhr. Schon so warm das mein zum Anzug passendes Jackett schon eine Belastung war. Der Termin verlief dann auch ganz anders, als von uns erwartet. Aber nicht tragisch, denn der Baumeister wartete schon, damit wir die finale Entscheidung hinsichtlich des zu verlegenden Parketts treffen konnten.

Inzwischen war die örtliche Temperatur auf 30 Grad gestiegen. Ideal um bei zwei großen Gläsern „gespritzten Apfel“ unsere Einladungsschreiben für die Hollmann Beletage zu signieren.

Unser angenehmer Tag in Wien wurde durch ein trauriges Ereignis getrübt. Kurt Schöny -Technischer Direktor der Vereinigten Bühnen war bei einem Fahrradunfall tödlich verunglückt, für den Freitagnachmittag war die Beerdigungsfeier angesetzt.

Samstag früh dann wieder zum Flughafen. Wieder fetter Sonnenschein und mächtig warm. Und am Flughafen gleich auch wieder ein mir bekanntes Gesicht. Ich wusste zwar auf Anhieb nicht genau woher ich die junge Frau kannte, aber vermutlich war es eine unserer Kölner Architekturstudentinnen.

Also direkt mal grüßen, und Fragen ob Sie nicht Lust auf eine letzte Melange hätte. Dann wuchs allerdings eine gewisse Unsicherheit in mir, ob ich die Dame wirklich kenne. Schließlich entschloss ich mich dann, wie alle anderen Passagiere auch, mir die Zeit mit etwas Lektüre die Zeit zu vertreiben. Am Wiener Flughafen gibt es kostenloses W-LAN, also mal schauen was sich in Köln (www.express.de) so ereignet hat. Mir fällt schon noch ein wer die Dame ist…

Mit der Landung Köln war es dann vorbei mit der strahlenden Sonne. Dazu noch mächtig kalt. Das einzige was jetzt noch strahlte war die brünette junge Frau, deren Zuordnung mir immer noch nicht gelungen war. Am Gepäckband klärte sich dann das Rätsel. Es war keine unserer Studentinnen, sondern Lena Meyer-Landrut.

Gut das meine rheinische Spontanität etwas nachgelassen hat, dass hätte echt peinlich werden können. Leider reiste Sie ohne bebilderte Autogramkarten, sonst hätte man die Theke im 5 Sterne Oslo direkt noch etwas aufhübschen können. Ihre Unterschrift auf meinem Flugticket oder einem Stück Papier ist dann doch weniger dekorativ für die Thekenperspektive.

So, dann jetzt mal wählen gehen, dann noch einen Kaffee bei Maria, und danach mal ein Gespräch hinsichtlich der Gartenbauarbeiten im neuen Büro Köln. Die neue Woche kann kommen…

 

Share

Hannah und Antonius zu Besuch bei den Kölner Verkehrsbetrieben


Sonntag, März 18, 2012

 

Das war mal ein Freizeitvergnügen der besonderen Art…

Hannah_Vater_Antonius_Quodt_KVB

Wie der Bildbeweis zeigt, gab es gestern eine Situation am Kölner Dom, die nach auffälliger Bekleidung verlangte. Eine Gruppe von ca. 18 Menschen in voller Schutzkleidung. Mit Helmen, schweren gelben Gummistiefeln, und einem KVB-Ausweis erreichten wir am Dom schließlich wieder das Tageslicht.

Alle waren eingeladen selbst zu sehen, wie weit der U-Bahn-Bau in Köln denn nun ist. Eine Besichtigung der Baustellen der neuen KVB-Strecke im Kölner Untergrund.

Treffpunkt war das InfoCenter der Nord-Süd Stadtbahn Köln am Alter Markt, wo es kurz einen theoretischen Input sowie eine Sicherheitseinweisung gab.

Begonnen wurde direkt im größten unterirdischen Bauwerk der Nord-Süd Stadtbahn Köln in 23 Metern Tiefe, dem “Heumarkt”. Es folgte die zukünftige Haltestelle „Rathaus“, uber das Verflechtungsbauwerk am Kurt-Hackenberg-Platz von dort durch die westliche der beiden Tunnelröhren in Richtung der bereits eröffneten Haltestelle „Breslauer Platz“, deren architektonische Gestaltung sowie deren Einbindung in das Stadtbild kontrovers diskutiert wird. Die zurückzulegende Strecke betrug informative und eindrucksvolle 2,5 km.

Es war zwar gestattet Fotos zu machen, diese dürfen aber aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht werden. Wer sich aber für die Entstehung der Tunnelröhren interessiert muss nicht unwissend bleiben:

YouTube Preview Image

Noch einmal ganz lieben Dank an Claudia Steffens und Bruno Marx. War ein toller Tag!

Share

Ein Tag in der Allianz-Arena


Dienstag, März 13, 2012

Händlertagungen können sehr spannend ausfallen. Besonders Eindrucksvoll konnte ich dies gerade in München erleben. Tagungsort war die Allianz-Arena, thematisch ging es um die Entwicklung der LED-Technik und entsprechende neue Produkte welche im April erstmalig im Rahmen der light + building der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Und wer hätte es gedacht? Die LED´s werden kleiner und heller, und dies bei reduzierter Leistungsaufnahme. So schnell wie uns derzeit die Neuheiten erreichen, können wir diese gar nicht mehr in unserer Warenwirtschaft aufnehmen.

Auch die Vertriebsstruktur verändert sich bei einigen Herstellern. Die erklärungbedürftigen Produkte und Komponenten lassen sich über den bisher bekannten Weg des Elektrogroßhandels nur schwer in Stückzahlen verkaufen. Varianten und Möglichkeiten dieser Technologie sind einfach zu zahlreich, um diese einfach in eine attraktive Umverpackung im Baumarkt platzieren zu können. Kurz, ein zeitlich sehr strammes, sehr informatives Programm mit nur wenigen Pausen. Und erneut die Bestätigung für unsere Vermutung, dass wir in der Zukunft keine Langeweile haben werden.

Glücklicherweise gab es dort für rauchende Menschen auch eine Davidoff-Lounge, die Treppenlauferei im Tagesverlauf war schon recht langwierig.

Nach der Tagung gab es zur Einleitung des Abendprogramms ein Buffet zur Stärkung. Im Anschluss folgte das eigentliche Abendprogramm. Ein Fussballspiel zwischen dem FC Bayern München und dem FC Basel 1893.  Wer mich näher kennt weiß das mir das Gen, welches Interesse an dieser Sportart vermittelt, leider fehlt. Das erste Mal in einem Stadion, zumindest um ein Fussballspiel zu sehen.

Aber, wie ich im nachhinein zugeben möchte, schon eine tolles Erlebnis. Besonders aus akustischer Perspektive. Die zahlreichen Änhänger der Vereine haben entweder irgendwo einen Choreographen versteckt, oder sind einfach nur sehr geübt. Besonders deutlich wurde dies immer nach einem Tor, welche zahlreich fielen. Der Stadionsprecher animierte die bayrischen Fans so erfolgreich das man als Zuschauer wirklich Mitleid mit den wenigen Schweizern hatte, die sich links von uns im Stadion psoitioniert waren.

Alles in allem ein tolles Erlebnis, welches sich fern ab der von mir anfänglich vermuteten Langeweile abspielte. Tolle Atmosphäre, nette Kollegen die mir die wichtigsten Zusammenhänge erklärt haben, und sieben Tore! Ein schöner Tag…

 

 

Share